tomi saario
Tomi Saario

Biografie

Man nehme einen Kampfpiloten, einen Stuntpiloten und den erfolgreichsten Songwriter Finnlands und dabei raus kommt Tomi Saario, finnischer Singer- Songwriter und einer der spannendsten Hoffnungsträger der Popszene für 2020.

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Auf seiner Debütsingle »Just A Little« präsentiert sich Saario als überzeugender Geschichtenerzähler mit einer unfassbaren Begabung für Melodien und Chorusse, die tief in Herz und Kopf vordringen. Eigenschaften, die einen kaum überraschen, wenn man bedenkt, dass er bereits seit erstaunlichen 20 Jahren Gitarre spielt. Im zarten Alter von 5 Jahren bekam er eine Akustikgitarre geschenkt und brachte sich selbst bei wie man Rock ‘n’ Roll Riffs spielt.

Mit sieben Jahren entdeckte Saario dann ein Genre für sich, welches sein Songwriting grundlegend beeinflussen würde. »Ich hörte Stevie Ray Vaughan und in diesem Moment bin ich dem Blues verfallen«, erzählt er und zählt BB King und Albert King als weitere Einflüsse auf. »Ich liebe es, Popsongs und -melodien zu schreiben, aber mit einem souligen und bluesartigen Rückgrat. In den Gitarrenriffs, die ich schreibe, steckt Blues drin, aber gleichzeitig werden sie von skandinavischen Popmelodien vorangetrieben.«

Obwohl der Musiker schon seit frühsten Kindertagen leidenschaftlich auf seinen sechs Saiten spielt, schrieb er erst mit 17 Jahren seinen ersten eigenen Song. Bis dahin hatte er sich, wie wohl die meisten Kinder seines Alters, mehr mit Fußball beschäftigt. Er nahm an Trainingscamps für die finnische Junioren- Nationalmannschaft teil und trat gegen Teams wie Real Madrid an. »Ich habe extra Spanischunterricht genommen, weil ich mir sicher war, dass ich mal für den FC Barcelona spielen werde«, erzählt er lachend. »Aber dann musste ich feststellen, dass mir die Musik eindeutig besser liegt und als ich endlich anfing, eigene Songs zu schreiben, war die Sache geritzt.«

Doch bevor er sich komplett seiner Musik verschreiben konnte, musste Saario noch Militärdienst leisten – dieser ist in Finnland für Männer über 18 noch immer Pflicht. Dort war er Mitglied des Stadtkampf-Trupps, eine Erfahrung, die er als sehr wertvoll beschreibt, wenngleich er sie auch nicht wiederholen möchte. »Hätte ich in diesem Jahr irgendetwas anderes gemacht, hätte es mein Leben niemals so sehr bereichert wie der Militärdienst«, erläutert er. »Die Prüfungen, die wir dort absolvieren mussten, zeigen einem genau auf, wie weit man sich selbst pushen kann.«

Nach seiner Rückkehr vom Militär verließ Saario seine Heimat in Nordfinnland und begab sich in eine der größten Musikmetropolen der Welt: London. Dort angekommen, erwartete Saario keinesfalls, dass ihm Ruhm und Erfolg einfach in den Schoß fallen würden. Er trat unermüdlich auf, spielte rund 1.000 Shows in 3 Jahren und machte praktisch bei jedem Open Mic Abend mit. Seine Mutter half ihm, indem sie eifrig recherchierte wo in der Stadt er überall auftreten könnte und ihm eigenhändig ein Büchlein zusammenstellte mit Locations, Zeiten und Infos dazu, wie er sich anmelden kann.
»Open Mic Events kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, weil es echt so unangenehm sein kann«, sagt er und erklärt, dass das Publikum aus Menschen besteht, die wirklich genau auf die Auftritte achten und einen beurteilen – und sie haben keine Scheu davor, einem mit brutaler Ehrlichkeit Feedback zu geben nachdem man fertig gespielt hat. »Das hat mich wirklich weitergebracht und wenn ich in Zukunft größere Shows spiele, werde ich auch weiterhin aus dieser Erfahrung Inspiration ziehen denke ich. Diese interaktive Verbundenheit zu jedem einzelnen dort aufzubauen, das ist doch der Traum, oder?«

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